Seit Montag werden von der MoMa-Moderatorin Dunya Hayali in diversen Online-Medien wiederholt interne Kommunikationsdaten über eine Einladung Frauke Petrys in ihr Fernsehformat veröffentlicht. Dazu kommentiert die sächsische Fraktions- und Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland, Frauke Petry am heutigen Mittwoch:

„Es ist höchst ungewöhnlich, dass interne Kommunikation zwischen Pressestelle und Senderredaktion zum Anlass öffentlicher Berichterstattung gemacht werden, zumal das ZDF-Morgenmagazin noch am Abend des 13.03.2016 in Berlin mit seinem Interviewwunsch für die Berichterstattung am 14.03.2016 prompt bedient wurde. Unabhängig davon, dass gerade im Kontext der Vielzahl von Terminanfragen- und -vereinbarungen rund um einen Wahltermin Fehler passieren können, frage ich mich, warum Frau Hayali bzw. ihr Team selbst nach Rücksprache mit meinen Mitarbeitern und dem Versuch, eine für beide Seiten machbare Lösung zu finden, über Twitter und andere Online-Medien eine Skandalisierung anstrebt.

Liegt es daran, dass die Unterstützerin der Vereine ‚Gesicht zeigen‘ und ‚Respekt! Kein Platz für Rassismus‘ Schwierigkeiten damit hat, ihre journalistische Arbeit in einem aus Steuergeldern finanzierten Sender von ihrer politischen Einstellung zu trennen? So veröffentlichte Hayali als eine der ersten nach der Wahl am vergangenen Sonntag ihr Porträt bei der linken Initiative ‚Gesicht zeigen!‘. Anlässlich einer ausgerufenen Protest-Initiative ‚Jetzt erst recht‘ gegen den jüngsten AfD-Wahlerfolg. Bei einer Reportage Hayalis über die AfD in Erfurt wurde ihr im Nachhinein vorgeworfen, besonders aggressiv wirkende Szenen und Zitate für die Veröffentlichung bevorzugt verwendet zu haben. Erst nach massiver Kritik veröffentlichte sie auch umfangreicheres Schnittmaterial. Sie erscheint daher zunehmend mehr als politische Aktivistin denn als professionell arbeitende Journalistin.

Sie können sich vorstellen, dass ich mir als Mutter von 4 Kindern, die morgens zwischen 6 und 7 Uhr nicht nur ein gemeinsames Frühstück, gefüllte Pausendosen, sondern vor allem ein bisschen Familienleben gewährleisten möchte, gut überlege, welche TV-Termine wichtiger als diese familiäre Aufgabe sind. Danke, dass Sie mir mit Ihrem Verhalten der letzten Tage diese Entscheidung nun so leicht machen.

Solange vor allem öffentlich-rechtliche Fernsehsender ihren Auftrag, so neutral wie möglich das pluralistische Meinungsbild darzustellen, dadurch missverstehen, in dem sie offensichtliche Politaktivisten wie Dunya Hayali ein derartige breites öffentliches Forum bieten, ist mein persönliches Interesse, in diesem Rahmen über die aufstrebende Alternative für Deutschland zu berichten, deutlich reduziert. Es sieht so aus, als würde im MoMa dringend frischer Wind gebraucht.“

Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
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